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September 2019

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Vortragsreihe: Gesichter des Krieges

"Der Krieg ist für jeden Staat ein Ereignis von großer Bedeutung. Er ist der Ort, der über Leben und Tod entscheidet, er ist der Weg, der das Überleben sichert oder in den Untergang führt. Unumgänglich ist es, ihn eingehend zu untersuchen". Diese mahnenden Worte verfasste der chinesische General Sunzi vor über 2500 Jahren in seiner zum Klassiker gewordenen Studie "Die Kunst des Krieges". Kriege gehören spätestens seit dem Neolithikum zu den einschneidensten Erfahrungen, die Menschen in ihrem Leben machen können. Und auch in der Zukunft wird der Krieg sehr wahrscheinlich ein wiederkehrender Bestandteil menschlicher Existenz sein. Die Gesichter des Krieges haben sich dabei immer wieder verändert, jedoch nie so extrem wie in den letzten 150 Jahren, die durch einen atemberaubenden technologischen Fortschritt gekennzeichnet waren. Die Vortragsreihe wird den strukturellen Wandel von Kriegen in den Blick nehmen, von den großen Kriegen der europäischen Moderne über die Söldnerkriege im 20. und 21. Jahrhundert bis hin zum gegenwärtigen Krieg gegen den Terror.

Kursnummer: 192-2101

Info: In Kriegen wird getötet und vergewaltigt, verwüstet und geraubt. Dennoch werden immer wieder Kriege geführt, um Ziele zu verwirklichen, die man für fortschrittlich hält. Revolutionäre führten ihre Kriege, um den "Fortschritt" zu erzwingen; wer den Nationalstaat als Demokratieversprechen verlangte, war zum Krieg bereit. Keine siegreiche Revolution und kaum ein Nationalstaat ohne Krieg. Kolonialimperien wurden durch Kriege geschaffen und zerstört. Europas globale Dominanz im 19. Jahrhundert ging aus Kriegen hervor, und sie ging im Ersten Weltkrieg unter. Wer heute humanitäre Intervention fordert, um Menschheitsverbrechen zu verhindern, muss bereit sein, dafür Krieg einzusetzen.
Krieg als Gestaltungskraft - diesem brisanten Thema ist das Buch gewidmet, das der Diskussion zugrunde liegt.

Datum Zeit Straße Ort
10.10.2019 18:45 - 21:15 Uhr Bergstr. 13 Haus der Bildung, Vortragsraum

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