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212-1100 Präsenzform: Zwischen Orient & Okzident - Der Libanon einst und jetzt

16 Jahre lang war das kleinste Land im Nahen Osten auch das gefährlichste, und lange noch nach Beendigung des Bürgerkrieges blieb der Libanon für Ausländer eine "No-go-area". Nach Jahren der Ruhe und des Wiederaufbaus kehrte das Land durch den militärisch geführten Israel-Hisbollah-Konflikt schon 2006 zurück in die internationalen Schlagzeilen.
Der heutige Besucher stellt fest, dass Beirut nicht länger als das "Paris des Ostens" gelten kann. Zuviel wurde zerstört, und die libanesische Hauptstadt zu Beginn des 3. Jahrtausends hat mit ihrer jüngeren Vergangenheit städtebaulich nur wenig gemein. Auch der Syrienkonflikt belastet das Land seit Jahren und die neuerliche Internationalisierung des Konflikts durch Iran, Saudi-Arabien und überseeische Großmächte.
Weitgehend verschont aber blieben die grandiosen architektonischen Denkmäler von Byblos, Sidon, Tyrus und natürlich Baalbeek, dem archäologischen und kunstgeschichtlichen Höhepunkt jeder Libanonreise.
Der Referent geht ein auf die letzten rund 7000 Jahre nahöstlicher Kulturgeschichte sowie auf die Gegenwart des Landes, seiner Menschen und ihres Alltags. Das Lichtbilder-Porträt "Libanon" will Interesse wecken für das vielfältige Land der Küsten, der Zedern, der schneebedeckten Berge sowie für die ethnische und vor allem religiöse Vielfalt.

Dies ist eine Veranstaltung in Präsenzform:
Die Teilnahme an dem Vortrag ist kostenlos. Eine vorherige Anmeldung ist jedoch obligatorisch.
Wer VHS-Gebäude und -Kursräume betritt, muss einen Mund-Nasen-Schutz tragen.
Die zum Semesterstart geltenden Hygieneregeln und Teilnahmebedingungen entnehmen Sie bitte den aktuellen Hinweisen auf unserer Homepage.

copyright: C. Schmale (copyright: C. Schmale)
copyright: C. Schmale (copyright: C. Schmale)

Kursort

Kamen, Haus der Bildung

Bergstr. 13
59174 Kamen


Termine

Datum
1. Termin am 08.12.2021
Uhrzeit
19:00 - 21:15 Uhr
Ort
Ort: Bergstr. 13, Haus der Bildung, Vortragsraum